Die Macher

Die Macher hinter dem Projekt: Er nimmt Hürde um Hürde

David Cramer ist Projektleiter bei der Halter AG Entwicklungen. Der Diplom-Ingenieur begleitet das Projekt Industrieplatz 5 seit seinen Anfängen. Weil ein solches Wohnhaus aus der Taufe zu holen, ein wahrer Hürdenlauf ist, heisst es stets – durchhalten! Dabei sind es die einfachen Dinge, die David Cramer motivieren.

 


Was begeistert Sie an dem Projekt «Industrieplatz 5»?
Das Bestechende ist zum einen die Kombination aus Natur und innerstädtischem Angebot. Zentraler geht es nicht. Mit der Adresse Industrieplatz 5 ist man automatisch Teil des städtischen Lebens mit vielen Angeboten vor der eigenen Haustür. Gleichzeitig geht man nur wenige Schritte und steht direkt vor dem Rheinfall. Zum anderen ist der Industrieplatz ein wichtiger, geschichtsträchtiger Ort. Er befindet sich mitten in der Transformation. Teil davon zu sein, als kleines Rädchen sozusagen das grosse Ganze mitzugestalten, ist spannend. Last but not least ist das Bauen in der Höhe immer etwas Besonderes.

Wo sehen Sie generell die Herausforderungen? 
Das Potenzial in Neuhausen ist gross, die Gemeinde entwickelt sich rasant. Dies und die zuvor erwähnte städtische Lage schaffen vermehrt Schnittstellen, sei es mit Nachbarn, angrenzenden Projekten, dem Tourismus oder dem Verkehr, wo es immer wieder individuelle Lösungen braucht. Im Hinblick darauf ist sicher auch «Motivation» ein wichtiges Schlagwort. Wir arbeiten ja über Jahre an einem Angebot, das zukunftsfähig sein und den Bedürfnissen entsprechen soll. Aber am Ende gibt es nichts Schöneres, als wenn die ersten Bewohner einziehen und alles so «in Beschlag nehmen», wie man es sich gedacht hat. Der Gedanke daran spornt an.

Was ist das Reizvolle an Ihrer Aufgabe als Projektentwickler?
Meine Arbeit ist sehr vielfältig. Ich begleite die einzelnen Etappen mit ihren Herausforderungen und treffe eine Vielzahl von Menschen aus allen möglichen Bereichen. Diese Phasen zu durchlaufen, das hat etwas Schönes. Gemeinsam arbeitet man an einem Projekt, das auch übermorgen noch Bestand hat, und dann steht man am Ende davor, denkt an die vielen Hürden, die genommen werden mussten und sieht am Ende die glücklichen Nutzer, in diesem Fall die Mieter, vor ihrer neuen Haustür – und das ist einfach ein herrlicher Moment.